Historische Ereignisse wollen gebührend gefeiert werden. Und so ließen es sich weder der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder noch der Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, nehmen, beim Start der Batterieproduktion in Nürnberg mit dabei zu sein. Gemeinsam mit dem MAN-Vorstandsvorsitzenden Alexander Vlaskamp, Produktionsvorstand Michael Kobriger, Entwicklungsvorstand Dr. Frederik Zohm und dem Nürnberger Betriebsratsvorsitzenden Markus Wansch drückten sie in der nagelneuen Fertigungshalle M50 den symbolischen Startknopf – und schlugen damit das neueste Kapitel in der Geschichte des traditionsreichen Standorts auf.
Wo bisher vor allem leistungsstarke Dieselmotoren gefertigt wurden, laufen ab jetzt auch die Energiespeicher für elektrisch angetriebene Busse und Trucks vom Band. Der Zeitpunkt ist natürlich kein Zufall: Im Juni startet die Serienproduktion der eTrucks von MAN, und damit steigt auch der Bedarf an leistungsstarken Hochvolt-Batterien sprunghaft an. Neben Energiespeichern für die Truck-Modelle MAN eTGL, MAN eTGS und MAN eTGX werden in Nürnberg auch Batterien für die europaweit erfolgreichen E-Busse aus der Lion’s City E-Familie hergestellt. „Heute ist ein historischer Tag für MAN“, so Vlaskamp. „Mit dem Start der Batterieproduktion bricht das Unternehmen, das den Dieselmotor erfunden hat, in eine neue Ära auf. Wir sind sehr stolz darauf, was wir hier in Nürnberg geschaffen haben und was weiter entstehen wird.“