MAN Schweiz

Tradition unter Strom

Vaal Transporte startet in der E-Mobilität durch. Mit ihrem ersten MAN eTGX testen Geschäftsführer Yannik Vaal und sein Team, wie sich der Elektro-Löwe im anspruchsvollen Alltag zwischen Baustelle und Fernverkehr bewährt.

Schon seit 1956 ist die Firma Vaal Transporte aus dem Emsland aktiv. Sie ist Spezialist für Tiefbau, Erdarbeiten und Schwertransporte, bedient aber auch den Fernverkehr. Seit Kurzem steht ihr erster MAN eTGX auf dem Hof. Damit beginnt eine neue – elektrische – Ära. Geschäftsführer Yannik Vaal, der das Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Vater Ulrich führt, sieht darin eine logische Weiterentwicklung.  

Wir fahren schon lange MAN, seit den 1970er-Jahren.
Yannik Vaal
Im MAN eTGX schauen sich 2 Mitarbeiter und Yannik Vaal die Armaturen und ihre Funktion an.

Elektrischer Neustart im Familienbetrieb  

Dass die Wahl auf einen MAN fiel, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrzehntelangen Verbundenheit. „Wir fahren schon lange MAN, seit den 1970er-Jahren“, erzählt Yannik. Auch seine Geschichte ist eng mit der Marke verknüpft: „Ich bin schon als Kind in der Werkstatt mitgelaufen. Später habe ich meine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei MAN in Rheine absolviert.“ Diese Expertise bringt er heute im eigenen Betrieb ein, wo er sich neben der Disposition und dem Einkauf auch um die Werkstatt kümmert. Für den 29-Jährigen ist klar: „Gerade bei Baustellenfahrzeugen sind individuelle Aufbauten bei MAN einfach besser umsetzbar.“

Alltagstest zwischen Baustelle und Fernverkehr

Der neue MAN eTGX, eine 4x2-Sattelzugmaschine mit Kipphydraulik, ist bewusst als Alleskönner konzipiert. „Wir wollen uns langsam an die Elektromobilität herantasten und herausfinden, wo der Truck am wirtschaftlichsten ist“, erklärt Yannik die Strategie. „Das Fahrzeug ist so konzipiert, dass wir es in jedem Bereich einsetzen können – im Baustellenverkehr mit Kippsattel oder mit einem Pritschenauflieger im Fernverkehr.“ Das Unternehmen hat gezielt Aufträge für den Elektro-Lkw gewählt, die nicht eng getaktet sind, sodass Ladepausen kein Problem darstellen.

Der blaue MAN eTGX von Yannik Vaal kippt gerade auf der Baustelle Material ab.

Der designierte Fahrer für den neuen Stromer, Manuel Loddeke, hat das Fahrzeug im Arbeitsalltag gründlich getestet. „Ich bin rundum begeistert. Der Anzug ist kraftvoll. Sogar mit voller Betonladung auf der Pritsche und 42 Tonnen Gesamtgewicht bin ich meinem Kollegen im Verbrenner-Lkw davongefahren. Die Kipphydraulik läuft ebenfalls prima und sehr schnell. Über die entspannte Ruhe in der Kabine kann ich auch nicht meckern. Man steigt nach einer Tour viel entspannter aus“, beschreibt er das elektrische Fahrgefühl.

Für Yannik ist die Zufriedenheit seiner Fahrer ohnehin ein entscheidender Faktor, auch bei der Fahrzeugwahl. „Wenn ein Fahrer MAN bevorzugt, bin ich der Letzte, der sagt: Gibt’s nicht.“ Mit dieser Haltung und dem neuen Elektro-Löwen erobert Vaal Transporte jetzt die Zukunft im Transportgeschäft.

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