MAN Schweiz

Absolut alltagstauglich - Erster vollelektrischer Kippsattel in Österreich

Christian Scheiber setzt mit seiner Baustofffirma als Erster in Österreich auf einen MAN eTGX als Kippsattel. Ein Härtetest bei minus 18 Grad liefert überraschende Energieergebnisse - im Ötztal wird Geschichte geschrieben.

Wenn der neue MAN eTGX der Gebrüder Scheiber GmbH seine Tour startet, wird die Batterieanzeige während der Fahrt immer voller. Geschäftsführer Christian schmunzelt über diese Besonderheit. Sein Betriebshof liegt in Längenfeld auf 1.300 Höhenmetern. Die Kunden warten unten im Tal, auf 600 bis 700 Metern.  

„Es reicht völlig, wenn wir morgens mit 93 oder 94 Prozent Batterieladung von hier oben losfahren“, erklärt Christian. „Wir starten voll beladen mit Granatamphibolit aus unserem Steinbruch. Auf der Fahrt runter ins Tal muss der Lkw die schwere Fracht bremsen und rekuperiert dabei intensiv.“  

Dank der Energierückgewinnung kommt er 100 Prozent geladen unten beim Kunden an.
Christian Scheiber
Die Besitzer der Firma Gebrüder Scheiber GmbH stehen neben ihren weißen MAN eTGX mit Kippsattel.

Premiere in Österreich

Es ist der erste MAN eTGX, der in Österreich als Kippsattelzug zugelassen wurde. Seit Anfang des Jahres fährt der eTruck mit 480 kWh Batteriekapazität und stolzen 544 PS im harten Alltagseinsatz. Die Besonderheit liegt im Detail: Ein motorabhängiger mechanischer Nebenabtrieb an der elektrischen Zentralabtriebseinheit sorgt dafür, dass die Kipphydraulik zuverlässig ihre Arbeit verrichtet. Fahrer Simon Kuen ist von seinen Praxiserfahrungen mit dem eTruck begeistert.

Kälte als Härtetest

Im Ötztal sind Temperaturen von bis zu minus 18 Grad Celsius im Winter keine Seltenheit. Genau diese Bedingungen meistert der MAN eTGX ohne Schwierigkeiten. „MAN hat hier definitiv nicht zu viel versprochen“, lobt Christian. „Der Lkw bewährt sich überraschend gut, trotz der extremen Kälte. Er fährt zuverlässig seine drei bis vier Touren am Tag.“ Die Rückfahrt ins Werk erfolgt leer und bergauf. Das ist der fordernde Teil für den Antrieb, doch für die rund 500 Kilometer Tagesleistung reicht die Power der Batterie allemal. „Im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, wird er bestimmt noch mehr Reichweite schaffen“, ist sich der Chef sicher.

Mit der Investition in die Elektromobilität geht die Firma Scheiber einen konsequenten Weg. Auf dem Betriebsgelände sorgen eine Photovoltaikanlage, ein intelligentes Energiemanagementsystem und eine Schnellladesäule für die benötigte Infrastruktur. „Man muss mit der Zeit gehen“, sagt Christian über seine Motivation. „Für mich schließen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht aus.“ In Zukunft will er seine Flotte mit weiteren eTrucks verstärken und noch mehr Fahrer für die neue Technik begeistern. Von den 21 Trucks im Fuhrpark tragen die meisten den Löwen im Kühlergrill. Sie sind ein klares Zeichen: Christian ist mit den Fahrzeugen und dem Service von MAN äußerst zufrieden.

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