„Man kann auch mit Elektro.“

Wenn es um Gefahrguttransporte geht, sind Erfahrung und Sicherheit gefragt. Die Firma Köppen aus Duisburg bringt nun auch vollelektrische Lkw zum Einsatz. Zu Besuch bei einem Unternehmen, das neue Wege geht.

Flexibel den Fuhrpark neu denken

In der täglichen Logistik zählen Fakten. Bei der Anschaffung der Lkw überzeugte ein wichtiges Detail: Der Gewichtsvorteil der MAN-Trucks sichert eine wettbewerbsfähige Nutzlast. Eine solch schwere Fracht verlangt dem Antrieb einiges ab, doch der E-Motor spielt hier seine Stärken aus. „Beim vollelektrischen Beschleunigen merkt man, dass man zügiger vom Fleck kommt“, berichtet Paul. „Das ist besonders bei Autobahnauffahrten von Vorteil.“ Seine anfängliche Skepsis bei der Reichweite hat sich im Realbetrieb schnell zerstreut. Dank einer exzellenten Ladeinfrastruktur meistert er auch längere Strecken problemlos. „Meine weiteste Tour geht nach Antwerpen. Dort muss ich nur einmal kurz nachladen und komme gut zurück.“

Diesen Pioniergeist bringt Paul auf den Punkt: „Wir bauen das hoffentlich weiter aus, um anderen Firmen zu zeigen: Man kann auch mit Elektro.“ Mit den fünf MAN eTGS setzt Köppen damit auf lokal emissionsfreie Transporte im Fahrbetrieb und die elektrische Flotte von Köppen wird weiterwachsen.

Die Integration der Fahrzeuge in unseren Fuhrpark hat deutlich einfacher geklappt, als wir es uns gedacht hätten. Das reine Festhalten an der Diesel-Technologie ist nicht zielführend. “
Resümee von Geschäftsführer Jochen Köppen

Wie sich die MAN eTGS im Arbeitsalltag bewähren und was Fahrer Paul über den Umstieg sagt, seht ihr in diesem Video:

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