Auf Augenhöhe mit den Fahrern
Wer bei R. Albers Transporte anfängt, wird zuerst gefragt: Welche Marke? Welcher Sitz? Welche Ausstattung? Denn hier bestimmen die Fahrer mit. „Die Fahrer sitzen täglich zehn bis zwölf Stunden im Lkw, da sollen sie sich wohlfühlen“, sagt Rainer Albers. Der 53-Jährige führt das Unternehmen im Hochsauerland. Zur Flotte gehören acht bis zehn Fahrzeuge – allesamt MAN.
Dass Rainer trotz seiner Verantwortung regelmäßig selbst auf der Straße unterwegs ist, verdankt er seiner Frau Ramona. Sie kümmert sich um Büro, Buchhaltung und Organisation. Abends tauschen sich beide über den Tag aus. So bleibt Rainer nah dran – als Unternehmer und als Fahrer.
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
Mitspracherecht bei der Fahrzeugbestellung ist für Rainer selbstverständlich. Der eine fährt am liebsten MAN, der andere braucht spezielle Technik für Waldwege oder Gelände. „Ich will zufriedene Leute. Und das zahlen sie mir auf andere Weise zurück“, sagt er.
Alle zwei bis drei Monate trifft sich das Team zum Austausch beim gemütlichen Beisammensein. Ob neue Arbeitskleidung, Routen oder Fahrzeugausstattung – die Fahrer werden einbezogen. Auch im Alltag setzt Rainer auf Vertrauen. Er ruft nicht ständig an, sondern schreibt Nachrichten, wenn etwas wichtig ist. Antworten kommen, wenn es passt.
Ich bin Chef, aber nicht mehr wert als die anderen. Genau das sollen meine Mitarbeiter spüren. “
Ein pinker Löwe als Statement
Wie Wertschätzung bei R. Albers Transporte gelebt wird, zeigt der pinke MAN TGS 33.520 von Rainers Schwägerin Sarah, die ebenfalls im Unternehmen fährt. Den Truck bestellten Rainer und Ramona heimlich als Überraschung. Bei der Abholung in München inszenierte das MAN-Team eine kleine Show mit Vorhang, Nebel und einer emotionalen Enthüllung. Und Sarah war überwältigt.
Besonderes Highlight ist der „WOMAN“-Schriftzug auf dem Löwen – ein klares Statement für Frauen am Steuer. Die Reaktionen? Ausschließlich positiv. Kollegen schicken Fotos, wenn sie Sarah und ihren pinken Löwen auf der Straße sehen, und auf Baustellen wird natürlich besonders aufgepasst, den schönen Truck nicht dreckig zu machen. Mit dieser Ironie geht auch Sarah an die Sache.
Für Rainer ist klar, was zählt: „Die Trucks sind schön, aber entscheidend ist, wer sie fährt.“ Ein Gruß an die Menschen in seinem Unternehmen. Denn die machen R. Albers Transporte aus.
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