MAN Schweiz

Mit 100 Tonnen Verantwortung unterwegs

Krane für Windparks und Trafostationen mit über 100 Tonnen Gewicht: Mike Steigerwald aus Hasbergen bewegt Ladungen, bei denen Präzision und Verantwortung entscheidend sind. Für den Schwertransportfahrer ist klar: Routine darf es in diesem Job nie geben.

Tattoo am Arm eines MAN Lkw

Wenn Mike heute in seinen MAN TGX 41.640 steigt, dann ist das eine Leidenschaft, die ihn sein ganzes Leben begleitet. Schon als Kind saß er regelmäßig auf dem Beifahrersitz bei seinem Onkel oder beim Nachbarn, beide Lkw-Fahrer. In den Ferien ging es oft wochenlang mit auf Tour. Übernachten im Lkw, unterwegs sein, die Welt von der Straße aus erleben – für Mike war schnell klar: „Da will ich später auch sitzen.“

Fast zwei Jahrzehnte später ist er genau dort: am Steuer eines Vierachsers im Schwertransport. Seit 2006 arbeitet Mike als Berufskraftfahrer, gelernt hat er den Beruf klassisch in einer dreijährigen Ausbildung. Seine erste eigene Fahrt hat er bis heute im Kopf: eine Tour von Kassel nach Göttingen, Kranballast abholen. „Das war zum Feierabend hin – und plötzlich hieß es: Fahr mal los.“

Schon damals lernte er schnell, dass der Beruf weit mehr ist als nur Fahren. Wartung, Planung und Technik gehören genauso dazu. „Das Fahren macht vielleicht 20 Prozent aus. Der Rest ist Vorbereitung.“

Steigerwald vor einem MAN Lkw
Roter Schwerlasttransport von MAN

Kein Transport ist wie der andere

Heute transportiert Mike für die Firma Hagedorn Schwerlastlogistik vor allem große Krane zu Baustellen und Windparks. Jede Tour bringt neue Herausforderungen mit sich. Mal sind es enge Zufahrten, mal extreme Gewichte oder komplizierte Streckenführungen. Planung und Genehmigungen können Wochen dauern – manchmal sogar Monate.

Eine Fahrt ist ihm besonders im Gedächtnis geblieben: ein Wärmetauscher mit 7,50 Metern Höhe und Breite. Für gerade einmal 20 Kilometer brauchte der Konvoi mehr als drei Stunden. Bäume mussten beschnitten, Ampeln gedreht und Schilder entfernt werden. „Da war wirklich alles dabei“, erinnert er sich.

Gerade Transporte in Windparks oder bergige Regionen wie den Schwarzwald verlangen höchste Konzentration. Enge Zufahrten, steile Gefälle oder unbefestigte Wege lassen keinen Platz für Routine. „Man darf den Respekt vor der Ladung nie verlieren“, sagt er. „Sobald man denkt, man kennt das alles schon, passieren Fehler.“

Faszination in der Glasvitrine

Seine Begeisterung für Trucks begleitet Mike auch privat. Die Verbundenheit geht sogar unter die Haut: Auf seinem Arm und seiner Wade trägt er Tattoos seiner eigenen Trucks. Und auch zu Hause bleibt er der Branche treu. In mehreren Vitrinen stehen inzwischen rund 400 Lkw- und Kranmodelle im Maßstab 1:50. Eine Sammlung, die einst mit einem einzigen Geschenk seines Onkels begann.

Wenn Mike seinen Job in drei Worten zusammenfassen soll, muss er nicht lange überlegen: „Einfach super geil.“ Wir wünschen Mike, dass das auch noch lang so bleibt!

Langer roter MAN Schwertransport Lkw

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