MAN Schweiz

Ein Ehepaar fährt elektrisch

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Manche Paare teilen sich ein Hobby. Markus und Daniela Neubauer teilen sich die Autobahn. Beide fahren für die Spedition Kloiber, beide steuern jeweils einen MAN eTGX und bedienen dieselbe Route zwischen Nürnberg und München. Besonders ist auch ihre Ladung: Batterien, die im MAN Werk in Nürnberg produziert und anschließend nach München zur eTruck Produktion transportiert werden. Elektrisch geliefert für elektrische Lkw.

Markus Neubauer sitzt seit über zehn Jahren hinter dem Steuer. Angefangen hat er auf einem 7,5-Tonner, später folgten größere Fahrzeuge, Überseecontainer und Planenfracht quer durch Deutschland. „Von Mühldorf bis Hamburg war alles dabei“, erzählt der 44-Jährige. Vor mehr als zwei Wochen begann für ihn und auch für Daniela ein neues Kapitel: der Umstieg auf den MAN eTGX. Kein Dieselgeräusch mehr und kein Dieselgeruch an den Handschuhen, dafür mehr Ruhe im Fahrerhaus, Kameras statt Außenspiegel und ein Cockpit, das beide „einfach genial“ finden. Pro Tour transportieren sie jeweils bis zu 24 Batterien für die MAN-Produktion. Hier in Nürnberg müssen sie gut bei der Ladungssicherung Acht geben. Jede einzelne Batterie muss richtig stehen und gesichert sein. In München tauschen sie die Auflieger und nehmen die leeren Gestelle mit zurück zum Produktionsstandort.

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Der Anfang einer gemeinsamen Reise

Dass Markus diese Route nicht allein fährt, hat eine längere Vorgeschichte. Vor Jahren nahm er seine Frau Daniela mit auf eine Tour nach England. Sie saß auf dem Beifahrersitz und hatte noch keinen Lkw-Führerschein, aber einen klaren Traum: „Ich will Lkw-Lady werden.“ Aus dem Traum wurde ein Plan.

Daniela, die dieses Jahr 50 wird, machte nach ihrer kaufmännischen Ausbildung einen Lkw-Führerschein und wurde direkt bei Kloiber eingestellt. Seit acht Jahren ist sie selbst unterwegs. Ihre erste Solo-Tour führte sie nach Pfaffenhofen. „Ich war nervös, aber es hat einfach gepasst“, erinnert sie sich.

Zwei MAN eTGX bewähren sich ein Alltag

Als Kloiber auf elektrische Lkw umstellte, überwog bei beiden die Neugier. Im Dezember erhielten sie ihre Schulung bei MAN – für Daniela ein besonderer Moment: Sie durfte den ersten eTGX persönlich aus dem MAN Forum fahren. „Das hat mich wirklich stolz gemacht“, sagt sie.

Heute fahren beide elektrisch, oft auf derselben Strecke. Für Daniela ist vor allem die ruhigere und sehr angenehme Fahrweise, sowie das MAN OptiView, das vollelektrische Kamerasystem, ein Gewinn: Statt klassischer Außenspiegel sorgen Kameras für klare Sicht. „Ich möchte nichts anderes mehr fahren“, sagt sie überzeugt. Markus sieht im eTGX eine neue Herausforderung, „aber eine, die ich gerne annehme“.

Ich möchte nichts anderes mehr fahren.
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Abends können sie sich über ihre Touren austauschen und vor allem zum Umgang mit ihren neuen Elektrolöwen: dieselbe Strecke, dieselbe Technik, dieselbe Begeisterung, aber jeder erlebt den MAN eTruck auf seine eigene Weise. Vor allem der Verbrauch sind interessante Themen. Hier sammeln beide viele Erfahrungen wie die Fahrweise und das Wetter ihre Reichweiten beeinflussen. Gedanken, dass sie mal stehen bleiben haben beide nicht. Sie können bei der Firma Kloiber im eigenen Ladepark oder direkt bei MAN die Batterien laden. Der eTGX passt in ihren Fahreralltag einfach ideal rein. „Wer noch immer Bedanken hat einen vollelektrischen MAN Lkw zu fahren, muss ihn einfach mal testen und fahren. Überzeugt euch selber wie gut der ist!“, bestätigen beide Berufskraftfahrer.

Für Daniela schließt sich damit ein Kreis, der einst auf dem Beifahrersitz begann. Anderen Frauen, die mit dem Gedanken spielen, Lkw zu fahren, gibt sie einen einfachen Rat: „Probiert’s aus, macht’s einfach!“ Bei den Neubauers hat es funktioniert. Und das gleich zweimal.

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MAN eTGX des Logistikunternehmen Kloiber

Fakten – Bewährter MAN eTruck Einsatz zur Dekarbonisierung der Transportketten

Das Logistikunternehmen Kloiber hat die ersten von insgesamt 15 MAN eTrucks für Inbound-Transporte von MAN in Betrieb genommen. Die MAN eTGX verkehren ab sofort regelmäßig zwischen den MAN-Werken in Nürnberg und Karlsfeld bei München. Ein Umlauf umfasst rund 328 Kilometer. Die Fahrzeuge legen so bei vier bis sechs Umläufen pro Tag zwischen 1300 und 1900 Kilometer zurück. Dies entspricht bei insgesamt 15 MAN eTGX einer Einsparung durch den lokal emissionsfreien Betrieb von bis zu 1074 tCO2 pro Jahr bei Nutzung von 100 Prozent grünem Strom.

Im Inbound-Netzwerk von MAN legen Lkw pro Jahr bis zu 165 Millionen Kilometer zurück – jeder elektrifizierte Transport zahlt damit unmittelbar auf Dekarbonisierung der Transportketten ein. MAN richtet folglich die eigenbetriebliche Logistik konsequent auf Zero-Emission Antriebe aus. Damit vollelektrische Lkw in den Inbound-Verkehren schnell und nahe der Abladestelle laden können, wurde die Ladeinfrastruktur in den MAN Werk in Nürnberg und München ausgebaut. Parallel sind am MAN Servicezentrum Karlsfeld vier Hochleistungsladestationen mit jeweils bis zu 400 kW Ladeleistung – mit ausreichend Rangier- und Durchfahrtsraum auch für Sattel- und Hängerzüge entstanden. Zudem wurden der Werkstandort in Dachau mit entsprechender Ladeinfrastruktur ausgestattet. Als Ergänzung zur Ladeinfrastruktur in den Werken von MAN hat die Firma Kloiber in Petershausen bei Dachau einen eigenen Ladepark für Nutzfahrzeuge mit 10 Ladesäulen mit einer Ladekapazität von jeweils bis zu 500 kW errichtet und kürzlich in Betrieb genommen.

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