Vom Fahrer zum Fahrlehrer
„Fahren war irgendwann das, was ich mir beruflich vorstellen konnte“, erinnert sich der heute 40-Jährige. Nach einer Schreinerausbildung zog es ihn hinters Steuer. Zugute kam ihm, dass seine erste Spedition ihn direkt ins kalte Wasser warf: „Hier hast du einen Schlüssel… Sattelzugfahren kriegst du schon hin.“
Und Christian bekam es hin. Jahrelang war er als Fahrer unterwegs – europaweit und im Nahverkehr, transportierte Spanplatten, Getränke, Post, Papier und Stückgut. Ein Schlüsselerlebnis brachte ihn jedoch zum Nachdenken: Nach einer durch Rücksichtslosigkeit fremdverschuldeten Notbremsung musste er 34 umgekippte Paletten Saft neu aufstapeln. „Da war ich dann an dem Punkt, wo ich etwas anderes machen wollte.“
Ein neues Ziel
Der Wunsch nach Veränderung und mehr Zeit für die Familie führten Christian auf einen neuen Weg. Als Ausbilder bei der Freiwilligen Feuerwehr hatte er bereits Maschinisten am Fahrzeug geschult. Das inspirierte ihn zu dem Entschluss, Fahrlehrer zu werden. „Ich wollte Leuten was beibringen“, sagt Christian, „und zwar auf Augenhöhe statt von oben herab.“ Trotz der hohen Ausbildungskosten und einiger Hürden zog er die anspruchsvolle Umschulung durch.
Seine Begeisterung für MAN begleitet ihn auch in diesem neuen Abschnitt. „Bei MAN dachte ich immer: Sieht ja schon geil aus“, schwärmt Christian. „Dieses Bullige, der Sound von Retarder und Motor – dazu passt das Bild eines brüllenden Löwen.“ Sein Traum-MAN? Ganz klar der F2000.
Christian teilt die Leidenschaft
Heute gibt er als Fahrlehrer bei der Fahrschule Deusch die Leidenschaft fürs Fahren weiter. Im MAN TGX 26.500 vermittelt er seinen Schülern ein ehrliches Bild des Berufs – mit all seiner Verantwortung, aber auch dem einzigartigen Fahrgefühl und dem besonderen Zusammenhalt untereinander. Schließlich ist er auch Mitglied bei uns im Fahrerclub. Um die Praxis nicht zu verlieren, fährt er übrigens am Wochenende weiterhin Lebensmitteltouren für ein Familienunternehmen.
Für Christian ist Fahren mehr als ein Job. „Ich werde immer auch Fahrer sein, dafür habe ich zu viel Erfahrung gesammelt“, sagt er stolz. „Ich will fahren, ich will meinen Beitrag leisten. Das ist das, wofür wir alle morgens aufstehen.“
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