MAN Deutschland

Jan-Siebo Hinderks fährt den Elektolöwen

Mit 24 Jahren sitzt Jan-Siebo Hinderks bereits hinter dem Steuer eines der modernsten Trucks auf Europas Straßen. Während andere in seinem Alter noch ihren Weg suchen, weiß er genau, wo er hingehört: in den MAN eTGX. Bei der Spedition Weets aus Emden gehört er damit zu den ersten Fahrern, die den vollelektrischen Truck bewegen. Und er zeigt, warum der Beruf gerade für junge Menschen eine echte Perspektive hat.

Jan-Siebo Hinderks ist Teil einer neuen Generation, für die Zukunft längst Alltag ist. Statt Diesel fährt er einen MAN eTGX. Dass er einmal hier sitzen würde, begann lange, bevor er selbst fahren durfte. Schon als Kind war er mit seinem Vater unterwegs, umgeben von großen Maschinen. „Ich bin damit groß geworden“, erzählt er. „Ich bin immer mitgefahren und hatte einfach Spaß daran.“

Für Jan-Siebo war schnell klar, dass er Berufskraftfahrer werden will. Eine Entscheidung, die ihn früher als viele andere an einen Punkt gebracht hat, an dem sich die Branche gerade neu erfindet. „Das war die beste Entscheidung meines Lebens“, sagt er.

Unterwegs im MAN eTGX

Was Jan-Siebo von vielen unterscheidet: Er fährt schon heute, was für andere noch Zukunft ist. Als einer der ersten Fahrer bei Weets ist er mit dem MAN eTGX unterwegs und hat früh den Schritt vom Diesel in den vollelektrischen Truck gemacht.

Die Umstellung? Für ihn keine Hürde, sondern eher ein Reiz. Vor allem das Fahrgefühl hat ihn überrascht. Der Truck ist deutlich leiser und ruhiger unterwegs – eine neue Erfahrung hinter dem Steuer. „Das ist ein sehr schönes, ruhiges Fahren“, sagt er. „Das macht schon Spaß.“

Eine seiner ersten Touren führte ihn direkt auf eine längere Strecke von Bremen bis nach Dänemark. Auch das Laden unterwegs funktionierte gut – teilweise sogar besser, als er erwartet hätte.

Freiheit statt Büroalltag

Während viele Menschen den Großteil ihres Arbeitstags im Büro verbringen, ist Jan-Siebo ständig unterwegs. „Du bist nicht an einem Ort gebunden. Man sieht viel, man ist draußen, man erlebt etwas“, beschreibt er den Reiz seines Berufs. „Andere sehen immer nur ihr Büro. Wir sehen ein bisschen mehr von der Welt.“ Genau diese Mischung macht für ihn den Unterschied: Verantwortung, Bewegung, Abwechslung – und das Gefühl, wirklich unterwegs zu sein.

Trotzdem weiß Jan-Siebo, dass der Beruf in der Öffentlichkeit oft unterschätzt wird. Viele Autofahrer sehen im Lkw vor allem ein Hindernis im Verkehr, nicht die wichtige Rolle, die er für die Versorgung spielt. „Wenn kein Lkw mehr rollen würde, würde gar nichts mehr funktionieren“, sagt er. Denn ob Lebensmittel im Supermarkt, Ersatzteile in der Werkstatt oder Bauteile in der Industrie – ohne Transporte auf der Straße würde vieles stillstehen.

Wenn kein Lkw mehr rollen würde, würde gar nichts mehr funktionieren.

Eine neue Generation Fahrer

Mit seinen 24 Jahren gehört Jan-Siebo zu einer jungen Generation von Fahrern, die den Wandel der Branche aktiv miterlebt. Für ihn steht fest: Der Beruf hat Zukunft – gerade mit neuen Technologien wie dem Elektro-Lkw. Sein Rat an junge Menschen, die über diesen Weg nachdenken, ist deshalb klar: „Man sollte einfach das machen, worauf man wirklich Lust hat.“

Für ihn selbst bedeutet das weiterhin eines: unterwegs sein, Verantwortung übernehmen – und die Straße vor sich haben.

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